Archiv für den Monat: September 2013

Nachtrag zum Hammertag

Der Sommer ist in vollem Gange. Sonniges Bergwetter und Halbtagsjob erlauben reges Treiben abseits von sonntäglichem Wander-Mainstream. Tag für Tag, Tour für Tour steigen Ausdauer und Fahrtechnik. Projekte, die grundsätzlich notwendig sind um dem Alltag die Stirn zu bieten, rücken näher. Der Plan eine Hammertour, für deren Verwirklichung der letzte Sommer nicht gereicht hat.

Das Projekt steht (2500 Höhenmeter bergauf, 2500 Höhenmeter bergab), ein Föhntag folgt gewitterfreudigen Sommertagen, der Bikepartner strotzend vor Kraft und innerer Ruhe der Machbarkeit, die Anzahl der Höhenmeter verliert ihr frotzelndes Gesicht. Wir gehen an den Start.

Es folgt eine zügige erste Auffahrt, ein Aufstieg flankiert von sattem Waldgrün und blühenden Bergwiesen. Starke Föhnböen schlagen über den steingrauen, plattigen Gipfelaufbau. Gipfelrast. Der Trail ein einziger Freudentaumel, ausgesetzt, technisch, fahrbar, eine Symphonie an Spitzkehren, immer fordernd, immer anspruchsvoll. Drahtseilversicherungen unterbrechen zwischendurch den Fahrfluss, erforderen Trittsicherheit und Hand am Seil. Ein Mix aus schmalen Gratabschnitten und Latschen hinunter bis zum Talboden. Das war eine Hammerabfahrt.

Am Talboden die Klarheit, die Kraft reicht, unbezwingbare Neugier auf eine zweite Abfahrt. Das Spiel von vorne, Auffahrt, Aufstieg, Windpeitschen, dennoch anders anders. Oben Infrastruktur, ein vorgezogenes Bier bei mir, ein Apfelstrudel bei Markus. Die Signatur der zweiten Abfahrt technisch, verblockt, fehlereinfordernd. Zahlenmässig nicht endend wollende Spitzkehren fordern Konzentration und Ausdauer. Vom Trail ausgespuckt direkt auf die Asphaltstrasse dann die Genugtuung, keinen Meter Trail verschenkt zu haben.

Im Ohrensessel, eingebettet in die winterliche Szenerie, werde ich noch daran denken, gewiß. Hammertag. Hammertour.

Thanks Markus for sharing time and trail, Sylvia.

Hier der Bericht von Markus.

Glukose 2013

Die zweite Auflage des Glungezer-Kofel-Superenduro-Rennen im August mit Spaghetti à la Kathmandu, der Crème de la Crème der lokalen Szene und einer stimmungsvollen Siegerehrung in der Garage lässt sich am besten in Bildern beschreiben. Dank Benni‘s Organisation ein gelungener Event. Race on,  Euer Team Vertriders.

FilmfeSt.Anton

Im Mittelpunkt des 19. Filmfest in St. Anton am Arlberg stand das Frauenklettern. Ines Papert, Barbara Zangerl und Nina Caprez zeigten, dass beim Klettern nicht mehr nur die Männer die Hosen anhaben. Wir Vertrider haben gezeigt, dass das Spektrum der alpinen Sportarten durchaus um die alpine Variante des Freeride Mountainbikens erweiterbar ist. Es war uns ein Fest.

Euer Team Vertriders.

Vertriders@FilmfestStAnton_2013